Selbstversuch: Der ADAC-Experte Detlef Gigga gibt den Fünftklässlern des MCG das Startzeichen für einen Reaktionslauf. Rodriguez
Gehrden. Wie wichtig es ist, trotz großer Eile im Straßenverkehr mit angepasstem Tempo unterwegs zu sein, haben gestern 30 Fünftklässler des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) erfahren – und das buchstäblich am eigenen Leibe. Der ADAC-Verkehrserzieher Detlef Gigga war auf Einladung des MCG nach Gehrden gekommen, um den Schülern mit lehrreichen Selbstversuchen zu zeigen, wie lang die Anhaltewege von Fußgängern, Fahrrädern und Autos bei verschiedenen Geschwindigkeiten werden können. Bei Reaktionsläufen wurden die rasant startenden, aber viel zu spät stoppenden Kinder förmlich brutal ausgebremst: „Diese Tests sollen jungen Verkehrsteilnehmern helfen, die Abhängigkeit von Tempo, Reaktionszeit und Bremsweg besser einschätzen zu können“, sagte der ADAC-Experte den sichtlich verblüfften Gymnasiasten. ir